The Yardbombs – Ebolapalooza

Produzent/Label: Front Records
Erscheinungsjahr: 2018
Format: Album
Lieder: 16
Gesamtspielzeit: 31:28 Minuten
Genre: Hardcore
Pressnummer: 49715 Ebolapalooza

Hier nun mal etwas ganz anderes. Mit Ebopalalooza liefert uns der Frontsänger der australischen Death‘s Head die dritte Yardbombs
Scheibe ab. Die Vorgänger sind aus was für Gründen auch immer bis jetzt an mir vorbeigegangen, was sich jedoch bald ändern dürfte.
Ein Mitschreiber hat die Besprechung der Scheibe abgebrochen, weil es ihm nicht möglich war, diese zu Ende zu hören, was schon mal verheißen lässt, dass da etwas spezielles auf den Hörer zukommt.

Zur Aufmachung

Starten wir mal mit der ebenso „speziellen“ Aufmachung. Auf dem Cover befindet sich das Logo der Band und ein Bild, welches ein möglicherweise übliches Szenario in australischen Vorgärten zeigt. Ein kleiner schwarzer Junge bekommt eine kleine Abkühlung von einem weißen, Bier trinkenden Mann mit dem Gartenschlauch, während sein ebenfalls stark pigmentierter Freund im Hintergrund „schläft“ 😄.
Im Booklet sind sämtliche Texte enthalten welche von Marilyn Monroe, die vor einer Horde schwarzer Kinder tanzt, Jimmy Hendrix mit einem Gewehr und Elvis auf einem Panzer, grafisch etwas aufgefrischt werden. Auf der Rückseite sind asiatische Soldatinnen abgebildet vor denen zwei Männer im Schutzanzug eine Leiche tragen unter der eine Dame Limbo tanzt. Kann man mal machen 😄

Hinter der CD verbirgt sich ein Affe mit Gitarre der singend die Fahne der USA durchbricht. Wohingegen sich auf der CD der Ebola Virus befindet, welcher umschwärmt von kleinen schwarzen Gestalten eine 88 bildet.
Man merkt, dass hier jemand einen sehr speziellen Humor besitzt, ich habe jedenfalls ordentlich gelacht.

Zur Musik

01. Ebolapalooza
02. The more things change
03. My Paranoia
04. Feed the poor
05. Pop a pill
06. Teenage Jihadi
07. Fuckers
08. Ignorance is bliss
09. I’m seein‘ red
10. Lie to me
11. School’s out
12. Wasted
13. It ain’t racist
14. Nationalism trending
15. Polidicks
16. Dumb Things *

* Im Original von Paul Kelly

Nun aber zur Musik. Was einem da aus den Boxen entgegen dröhnt, würde ich als einen Bastard aus Hardcore Punk und etwas Psychobilly bezeichnen. Es wird mal gebrüllt, mal gesungen, die Instrumente wüten durcheinander und am Ende entsteht aus diesem Wahnsinn eine für meinen Geschmack durchaus hörbare Mischung, die mich in Teilen an Chaos 88 und GG Allin erinnert.

Textlich geht es wirklich vielseitig zur Sache, wobei der durchgeknallte Humor der Aufmachung sich auch in den Texten widerspiegelt. Als Beispiel seien die Ebola Party, der paranoide Irre oder der Missstand von Spendengeldern für dritte Weltländer, die nur zu noch mehr hungrigen Mäulern führen, genannt.

Mein Fazit

Insgesamt sind 16 Lieder auf die CD gepresst, die man denke ich entweder extrem furchtbar, oder wie in meinem Fall extrem geil findet. Hört rein und entscheidet selbst.

Danke an „J“ für die Besprechung zu dieser ungewöhnlichen Scheibe

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Ein Gedanke zu “The Yardbombs – Ebolapalooza

  1. Hallo,
    für mich war dieses Album nach dem genialen Vorgänger „Unlucky 13“ eine herbe Enttäuschung. Ich komme mit dem Stil dieses Albums einfach nicht zurecht. Allen anderen: Viel Spaß damit. Grüße

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